Nicht ausem Garten

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Re: Nicht ausem Garten

Beitragvon Venus » 12. Dez 2011, 14:46

Gegen die Treibjagd habe ich auch was....genauso gegen das auslegen von Salzsteinen um das Wild zielgenau vor die Flinte zu bekommen....das hat mit Jagen nichts mehr zu tun. Das ist ein paratstellen der Beute und jeder Dödel könnte die Flinte abdrücken, treffen und danach die große Wildjagdgeschichte erzählen :wüt:

Ich verstehe aber deine Beschreibung.....Fin....aber auch in D hat der jahrelange Populationserhalt dazu geführt, dass es zeitweise eine Überpopulation pro m² gab/gibt. Durch die Überpopulation sind dann wieder Baumbestände gefährdet usw. und so zieht sich das wie ein Uhrwerk mit vielen Zahnrädern durch Natur und Fauna.
Dadurch werden auch in D gewisse Abschüsse freigegeben, die ein Jäger auch bezahlen muss.

Eigentlich ist es doch egal auf welches Tier jagd gemacht wird...ob es nun eine Großkatze oder ein Reh ist. Mit Jagd im eigentlichen Sinne hat das nichts mehr zu tun....ausser der Farmer schießt sich eine Antiloppe um damit seine Familie und Angestellten zu ernähren.
Venus
 

Re: Nicht ausem Garten

Beitragvon Deshojo » 12. Dez 2011, 15:08

Venus hat geschrieben:Bei deinem Zitat hast du das aber vergessen:

eines der wild- und artenreichsten Länder Afrikas hat eine lange Jagdtradition in der Big-Game-Jagd.
Auch hier werden die Safaris noch im klassischen Stil durchgeführt. Also: mit Ihrem Berufsjäger und seiner Mannschaft.
Wir jagen hier auf alles afrikanische Wild, aber auch noch auf Löwe, Leopard und Elefant


Auch wenn es ein artenreiches Land ist und die Jagd als legal dargestellt wird, bleibt das ganze Unterfangen für mich verwerflich.
Verwerflich deshalb, weil des Zeitvertreibes, des Geldes und der Befriedigung niederer Instinkte wegen, Tiere ohne zwingende Notwendigkeit getötet werden.

Zum Nachdenken:

Wir Indianer töten Tiere nur, wenn wir sie brauchen: ihr Fleisch, weil wir sonst hungrig sind, ihr Fell, weil wir unsere Zelte und Hütten damit bedecken. Wir sprechen auch mit dem Geist der Tiere und der Bäume, die wir getötet haben:
"Ich bedanke mich bei dir, Bruder Baum, und auch bei dir, Bruder Hirsch, den ich getötet habe. Und ich bedanke mich bei dir, Bruder Büffel, den ich getötet habe. Ich musste es tun, denn ich war hungrig. Auch unsere Frauen und Kinder waren sehr hungrig. Doch wir werden nichts verschwenden: nicht dein Fleisch und auch nicht dein Geweih, nicht dein Fell und auch nicht deine Knochen. Und nun will ich Mutter Erde danken, dass sie uns alle erschaffen hat."


Aus:

Was der Wind uns singt (Indianische Weisheiten)
Deshojo
 

Re: Nicht ausem Garten

Beitragvon Fin » 12. Dez 2011, 15:20

Venus, im grunde geb ich dir Recht.
Aber die Population ist ja nur angestiegen weil der liebe Mensch, die naturlichen Feinde des Wildes auch abgeknallt hat.
In den Medien wird derzeit berichtet das der Wolf wieder da ist, mal sehen wie lange.
Ein Bär wird gesichtet und schon knallen sie ihn ab.
Wenn ein Tier erlegt wird um Menschen zu ernähren ist es eine Sache ( natürlich kommt es auch darauf an, wie ) aber um seinen Perversen Spass am töten zu befriedigen, eine ganz andere.
Ich möchte das Thema eigentlich nicht fortsetzen, mich macht es wütent und ich glaube ich werde dann auch ungerecht.
Nichts für ungut.
Prinzipientreue ist der Kobolt der Kleingeister
LG Fin
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Re: Nicht ausem Garten

Beitragvon Venus » 12. Dez 2011, 15:43

So verwerflich der niedere Instinkt eines Menschen auch sein kann...wenn es diesbezüglich überhaupt einen gibt.
Wäre doch der Farmer/ Jagdfarmer schön blöd wenn er das nicht finanziell umsetzen würde.
Eine Jagdfarm kennt seinen Bestand an Tieren und wenn der Farmer für seine Familie und Angstellten Essen braucht, warum soll er nicht von einem doofen Jagdtouri seine Nahrungsgrundlage schießen lassen? Zudem der Touri auch noch ne Menge Kohle dafür bezahlt!
Nicht nur, dass ein bestimmter Prozentsatz der Abschußgebühr in den Naturschutz und Arterhaltung fließt...Nein, der Tierbestestand, die Hege und Pflege so einer Lodge muss auch unterhalten werden. Zudem beobachten die Farmer die Entwicklung der Fortpflanzung bei den Tieren, wenn sich z.B. Antiloppenarten mischen, wie resistent sind sie gegen gängige Krankheiten? Haben sie ein verändertes Futterverhalten? Wie ist das Verhalten in der Herde? Werden sie akzeptiert? usw.

Fin hat geschrieben:In den Medien wird derzeit berichtet das der Wolf wieder da ist, mal sehen wie lange.

Nicht lange! Weil der Wolf von grundauf böse ist und Schafe und Ziegen reißt....deshalb muss er weg *groll*
Fin hat geschrieben:Ich möchte das Thema eigentlich nicht fortsetzen, mich macht es wütent und ich glaube ich werde dann auch ungerecht. Nichts für ungut.

Ist schon in Örning...kann das verstehen.
Venus
 

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