Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

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Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 27. Mai 2012, 10:44

Hi zusammen,

vllt kommt einem die Frage ein wenig *hüstel* dämlich vor, aber, wenn ich ehrlich bin, beschäftigt mich eben diese Frage schon eine ganze Weile und ich komm auf keinen Nenner.

Also:

Wenn man nun einen Komposter stehen hat, liegt es ja in der Natur der Sache, das der Kompost unten ist. Weil von oben kommt ja erstmal immer neues druff

Wie zum Teufel komm ich denn da dran? Ich hab mir mehrere Komposter angesehen, bevor ich mir einen gekauft hab. Aber nicht einer hatte die Möglichkeit, von unten an das gute Zeug zu kommen. ( Nur die, die mir definitiv zu teuer waren)

Ende vom Lied war, das ich gar keinen benutze, sondern meinen Gartenabfall, wie gehabt, auf eine Haufen packe. Da hab ich zumindest die Möglichkeit, mit der Mistgabel mal unten zu puhlen.

Btw...die gekauften Billig-Komposter aus Holz hab ich dann letzendlich einfach in der Höhe halbiert und zu Beeten umfunktioniert ^^

Also bitte...ich hoffe, hier kann mir wer meine hochintelligente und schwerwiegende Frage beantworten :

Wie zum Henker geht das? Wie macht ihr das?

Danke schon mal an euch

LG
Bine
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon lavendula » 27. Mai 2012, 11:37

Hm. Ich hab keinen. Aber ich dachte da ist unten ne Öffnung???

Sorry. Weiß das einer?
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Thor-sten » 27. Mai 2012, 11:55

Hallo
Für gewöhnlich ist an den Kunststoffkompostern unten eine Klappe, die man öffnen kann um den dann hoffentlich fertigen Kompost zu entnehmen.

Gruß
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 27. Mai 2012, 12:33

Hi ihr Zweibeiden,

hmmm...diese Öffnung gibt es, nur halt bei der teureren Variante eines Komposters.

Diese Metall-Dinger zb...da hab ich keinen gesehen.

Daraufhin hatte ich mir (mehr aus Frustration :D ) so ein absolutes Billigding aus Holz geholt. Weil ich dachte, das ich vllt was sägen/bohren/bauen könnte, das einer Klappe ähnlich wäre.

Aber auch das hat a) keine Klappe und b) wäre es recht kompliziert gewesen, da was zu bauen. Deshalb wurden die (weil so praktisch hatte ich dann noch nachkauft) umfunktioniert zu Beeten.

Wie gesagt..diese Frage beschäftigt mich schon länger und ich gestehe: ich hab aufgegeben. Deshalb ja mein Natur-und-ohne-Gedöns-drumrum-Komposter.

Nur interessieren würde mich das schon, wie das diejenigen machen, die "normale" Komposter ohne Klappe haben. Oder habt ihr dann alle einen mit Klappe?

LG
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Helleborus » 27. Mai 2012, 12:43

Dann muß man sich halt zwei kaufen. Dann kann man umschichten.
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 27. Mai 2012, 12:48

Hi,

naja..aber man kommt dann ja immer noch nich gut dran, an das gute Zeug ;)

Und nicht jeder hat Platz für zwei oder mehr Komposter

Hmmm....*grübel*

LG
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Teddy » 27. Mai 2012, 15:45

Wir haben zwar zwei, aber trotzdem bleibt ja immer noch grobes übrig.
Einer ist ein Selbstgebastelter vom Vorgänger, einer das Ex-Gitter- von einem Wassertank. Bisher hat Schatzi einfach das Grobe in den anderen umgeschaufelt und dann den Komposter angehoben, auf die Seite gestellt und wir kamen an das "Gärtnergold". Mit einer Klappe... kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Wie will man ganz hinten oder in den Ecken an den Kompost kommen?
Liebe Grüße Teddy

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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 27. Mai 2012, 18:03

Hi,

an Letzteres hatte ich noch gar nicht gedacht, finde die Frage aber mehr als berechtigt..gg

Dennoch gibt es die Komposter mit Klappe. Kaufen werd ich mir so einen aber eh nicht ;)

Hmm..noch nicht verkompostertes rausnehmen und dann anheben...ich glaub, eine andere Möglichkeit würd ich da auch nicht sehen.

Scheint mir doch dann sehr schwer zu sein....hmpf

Danke

LG
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Teddy » 27. Mai 2012, 18:22

Schwer? Nicht wirklich. Bissel Muskeltaining *hehehe*. Macht bei uns Männe, denn in den Beeten ist er eher ähm ungeschickt ;-)
Liebe Grüße Teddy

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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 27. Mai 2012, 19:25

Hi,

sorry, das war eher ein Gedankengang meinerseits. Ich denke, das es für mich zu schwer sein wird, da ich nix schweres machen darf.

LG
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon roswitha » 27. Mai 2012, 20:38

Hallo Hummer,

ich habe so einen Komposter mit der Klappe, da läßt sich auch nicht alles entnehmen. Weil bei den Komposter das so umständlich ist, baue ich jetzt 2 Komposter, die vorne ein große Öffnung haben.

Das beste wird wohl sein, den komplett zu leeren, das grobe zur Seite zu packen und den Komost zu entnehmen. Dann das grobe wieder rein zu schichten.

Die bessere Lösung sind wohl zwei Komposter, so kann einer immer befüllt werden, während der andere reift.

Liebe Grüße roswitha
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon Hummer » 28. Mai 2012, 13:51

Hi zusammen,

danke für all die Infos.

Ich denke, ich werd das mit meinem Komposter so weiter gestalten, evtl. aber an den Seiten und hinten irgendwie eine Art Wände machen, damit nicht immer alles so an dein Seiten rausrutscht, wenn ich dran gehe.

Vorne wird es komplett offen bleiben. Das ist die für mich günstigste Möglichkeit, einfacher an den Kompost zu kommen.

Ich freu mich aber zu hören, wie ihr so beim entnehmen verfahrt. ;)

LG
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon thomash » 28. Mai 2012, 18:23

Hallo
Wir haben noch nie einen Komposter gehabt.

Jede Art von Komposter hat seine Nachteile:

Thermokomposter: Wird zu heiß, verbrennt Eiweisse und andere wichtige Stoffe im Komposter.
Holz oder gitterkomposter: Trocknet von außen gerne ein und dies verlangsamt die Gesamtkompostierzeit. Dennoch die beste Alternative, wenn man einen Komposter haben will.
BetonMulde: Die schlechteste aller Varinaten. Kompostmaterial neigt zur Fäulnis
....

Ein Kompost muss nahezu Geruchsfrei sein, selbst dann wenn Mist in den Komposter kommt.

Die ideale Weise ist der Kompostwall:
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Hierbei wird jedes neue Material immer wieder mit Halbkompostiertem abgedeckt und so wandert der Haufen von links nach rechts und wieder zurück.

Kompost umheben entfällt dabei vollkommen, da er quasi kontinuierlich umgehoben wird.

Da das Kompostmaterial immer abgedeckt wird ziehen auch keine Schnecken und keine Wühlmäuse ein.

Durch zusätzliche Beigabe von Holzschnitt belibt der Haufen locker und wird besser durchlüftet. Das Holz sorgt dabei zusätzlich für Kohlenstoffzugabe, was den Kompost selber verbessert.

Selbst im heißesten Sommer arbeitet der Haufen kontinuierlich da er auch kaum austrocknen kann.

Nachteil: Er benötigt Minimum den doppelten Platz des Gesamtvolumens. Ferner benligt man eine bestimmte Mindestmasse, damit immer genügend halbkompostiertes Abdeckmaterial vorhanden ist. Daher ist diese Weise eher für mittlere bis große Gärten zu empfehlen.

PS: Wir hatten den Komposthaufen sogar schon nahe dem Balkon vom Nachbarn - ohne Beschwerden.
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon thomash » 29. Mai 2012, 13:56

Manchmal kommt schon etwas Unkraut aber eher selten weil der Haufen ständig in Bewegung ist.

z.B. wir haben einen Eimer Küchenabfälle
Dann wird dieser flach auf der neuen Kompostfläche verteilt und von rechts oder von links mit bereits halb kompostiertem abgedeckt.
Evt kommt dann eine Lage Holzschnitt, manchmal auch etwas Mist, dann wieder Grüngut, Holzschnitt ....
Hat der neue "Anbau" eine Höhe von 1 m. wird danaeben weitergemacht und so wandert der Komposthaufen von links nach rechts und von rechts nach links. Manchmal beginnen wir auch mit dem neuen Haufen in der Mitte des Kompostes, weil dort der am besten kompostierte Teil liegt. Dafür machen wir einen Teil frei ....

Gar so groß ist er bei uns auch nicht jedes Jahr:)

Dadurch dass die Küchenabfälle immer abgedeckt werden, ist die Geruchsbelästigung gleich Null. Ferner werden auch keine Ratten oder Wühlmäuse angelockt und der Kompost kann sofort beginnen zu arbeiten.

In besonders heißen Sommern wird der neue Kompostteil gelegentlich auch gegossen. Die älteren Teile halten Ihre Feuchtigkeit aber selbst in den trockensten Sommern.

Schon nach 3 Monaten ist nahezu alles bis auf Eierschalen und Holzschnitt vergammelt. Ferner ist der Kompost auch bei weitem nicht so scharf wie dies sonst bei Kompost der Fall ist. Man kann daher dieses jungen Kompost schon an die Pflanzen bringen, ohne dass diese verbrennen.
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Re: Mal eine vllt blöde Frage zum Komposter

Beitragvon hoernchen61 » 22. Jul 2012, 11:40

Weiß nicht, ob hier noch jemand ließt
Ich habe mir vor vier Jahren einen "Teuren" mit Klappe zugelegt Normalpreis war 89€ habe ihn aber im Herbst im Baumarkt gekauft, da sie dann immer Resteverkauf machen und da dann nur 25€ bezahlt :good:
Da ich nur wenig Kompost - Erde brauche geht das mit der Klappe Gut
Wir haben ihn auf flach gelegten Rasenkantensteinen gestellt, damit in der Mitte alles offen ist, und wir die Klappe gut öffnen können.
Mein Nachbar arbeitet mit drei Offenen Kompoststellen.
in einem Jahr wird der erste gefüllt, dann im nächsten Jahr der Mittlere und der Erste ruhen lassen dann der Letzte gefüllt der mittlere ruhen lassen und der erste kann dann meistens schon gelehrt werden und dann immer so weiter....

Fazit, wenn man einen "Guten" kaufen möchte im Herbst schauen, dann sind Komposte recht Preiswert Upload-Ini-4
Grüße von Birgit

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das macht sie nämlich wahnsinnig...
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