Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

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Tages- und Jahresrhythmus sowie die Mondrhythmen

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Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Svenson » 19. Jan 2012, 11:55

Die Tagesstruktur!

Wir kennen es alle, auch wenn es oft unbewusst ist.
Wir Menschen leben in einer Struktur, die von einem natürlichen Rhythmus bestimmt ist und dies ist auch bei den Pflanzen der Fall.

Mit dem Sonnenaufgang beginnt die Pflanze symbolisch zu atmen und die Kräfte / Energien steigen in der Pflanze an.
Die Pflanze beginnt mit ihrer Photosynthese und alle Zellen fangen an zu arbeiten, vor allem die oberirdischen in den Blättern.

Bis zum späten Mittag ist der Energiehaushalt in den Pflanzen besonders hoch, ist die Tagesmitte erreicht und es neigt sich wieder dem Sonnenuntergang entgegen sinken die Energien wieder ab, dann ist der größte Energiehaushalt in den Wurzeln der Pflanze verlagert.

Es ist gut mit uns Menschen zu vergleichen.
Mit dem Aufgang der Sonne sind wir motiviert und wollen etwas schaffen um unseren eigenen Geist anzureichern mit dem potentiellen Gefühl etwas verwirklicht zu haben. Dies liegt an der ansteigenen Energie, die uns die Sonne schenkt.

Zum Nachmittag, bis hin zum Abend werden wir meist ehr nachdenklicher und schmieden neue Pläne für den kommenden Tag. Auch planen wir meist zum Abend hin größere Projekte für unsere Zukunft, denn hier sind wir besonders nachdenklich. So haben auch wir einen strukturierten Tagesrhythmus.


Die Jahresstruktur!

Die Erde ist mit einer gleichbleibenden Neigung von 23,5° der Sonne entgegengerichtet, dieser Faktor bestimmt auf der nördlichen sowie südlichen Halbkugel die Jahreszeiten.

1.) Die Sonne steht dem Nordpol am 21. Juni am nähesten und es ist der Termin zur Sommersonnenwende (das keltische Fest Lughnasadh, auch "Lammas-Fest" genannt), sowie der längste Tag im Jahreskreislauf. In der Natur beginnt nun bei uns auch eine Wende, die Pflanzen gehen der Ruhe entgegen. Das Wachstum wird weniger!

2.) Im Gegenzug ist der 21. Dezember der kürzeste Tag im Jahreskreislauf und hier steht die Sonne dem Südpol am nähesten. Hier feiert man das alte keltische Fest Wintersonnenwende (das Jul-Fest, auch "YUL" genannt). Der Zeitraum wo wir, seit der Christanisierung, "WEIHNACHTEN" feiern.
Auch hier ist in der Natur eine Wende der Ruhezeit, die Pflanzenwelt beginnt zu erwachen, auch wenn wir es noch nicht sehen können (z.B. werden Zwiebeln, Samen, Wurzelstöcke, etc. wieder aktiviert). Man redet hier auch von den keltisch-heiligen 12 Rauhnächten.

3.) Innerhalb der Wenden liegen die Tag- und Nachtgleichen, an denen der Tag und die Nacht gleich lang ist.
Am 2. Februar feiert man im keltischen Sinne Imbolc, das erste Frühlingsfest im Jahr. Man feiert hier die weiße Jungfrau Brigid, heute Schutzpatronin der Hebammen und Pflegemütter. Seit der Christanisierung ist dieses Fest als Maria Lichtmess bekannt (ursprünglich ein keltisches Fest). Wortnah übersetzt bedeutet Imbolc: "IM BAUCH" Dies verweist auf das beginnende Leben, die Keimlinge im Boden und die noch trächtigen Tiere, es ist der Zeitpunkt der bevorstehenden Niederkunft. Nun beginnt das Leben seinen eigentlichen Lauf, das Leben und Wachstum ist neu gebohren!
Am 20. März feiert man das keltische Sonnenfest Ostara, die Frühjahrstagundnachtgleiche. Hier verbinden sich die Sonnen- und Mondkräfte und verstärken zusammen das Wachstum. Bei den Kelten nannte man dieses Geschehen „Alban eilir“ – übersetzt: Licht der Erde. Aus dem Ostara-Fest wurde nach der Christanisierung das Osterfest!
Die ketlischen Symbolbilder für die Fruchtbarkeit zum Ostarafest sind der Hase (im Zeichen der guten Fruchtbarkeit und schnellen Vermehrung / Wiedergeburt) und das Ei als Sinnbild für das entstehende Leben und Fruchtbarkeit, als Zeichen für die Urzelle allen Lebens.
Diese Sinnbilder kennen wir im Zeichen des Osterhasen und des Ostereis noch heute.


Die Monatsstruktur innerhalb der Jahresstruktur!

Ursprünglich war ein Monatsrythmus der Zeitraum, in dem der Mond einmal die Erde umläuft.
Hier gilt die Zeit in der wir den Umlauf von der erde aus beobachten können. Es gilt die Zeit, als Messangabe, von 29,5 Tagen in Wiederholung. In der modernen Zeitrechnung wurden 12,4 Monate berechnet, dann auf 12 Monate beschränkt und so zu einem Jahr angeordnet.
Da allerdings der Mond hier viel wichtiger ist, als wie er in Betracht bezogen wird, was die Jahresstruktur anbelangt gehe ich jetzt mal intensiver in das Mondverständnis ein. Denn würde sich die Jahresstruktur viel mehr auf den Mond beziehen, hätte er in unserem Leben noch mehr Ansehen als wie man ihn bislang Beachtung schenkt. Der Mond beeinflusst definitiv, allerdings meist unbewusst, unseren Lebensrythmus.
Das Problem ist hier lediglich, dass der Mond monatlich einen unterschiedlichen Verlauf hat und so eine Grundstruktur für ein strukturierten Jahresablauf (unsere 12 Monate) nicht gleichgestellt ist.
Er tanzt so zu sagen seinen eigenen Rhythmus.

Die Mondphasen!

Im Grunde können wir den Mond nicht sehen, wäre da nicht die Sonne in dessen Licht er uns erscheint.
Mit seiner Umkreisung der Erde ändert er die Stellung zur Sonne und so erscheint uns immer nur die Mondstellung, mit der er zur Sonne geneigt ist, die wiederum von ihr beleuchtet wird.
Die solle sieht den Mond im Normalfall immer als Vollmond an, nur dann nicht, wenn Mond, Sonne und unsere Erde auf einer Bahnebene liegen. Dies liegt daran, weil dann der Mond hinter der Erde steht und wir dann von einer Mondfinsternis sprechen.

Die eigentliche Umlaufzeit des Mondes um die Erde beträgt 27,33 Tage, jedoch liegt er dann noch nicht im Lichtwinkel der Sonne. Dies dauert eine Weile länger und dann sprechen wir von den 29,5 Tagen. Hier spricht man bei diesem Vorgang von von dem "synodischen Mondrhythmus".
Um es genau zu sagen, muss der Mond den Abstand zur Sonne erreichen, dies vor jedem Neumond. Dies liegt daran, dass sich bei der Umkreisung der Erde auch die Erde selbst sich ein wenig bewegt hat. Zum Gegensatz der Sonne können wir den Mond von der Erde aus nicht immer sehen, dies ist der Zeitpunkt, wenn der Mond der Sonne am nächsten ist und wir sprechen vom Neumond. Im Keltischen und auch noch heute spricht man vom Schwarzmond.
Bild
Im Laufe einer Woche erkennen wir dann eine Sichel bis zu einer Halbkugel, den sogenannten Halbmond. Bild
Innerhalb der nächsten Woche entwickelt er sich zum vollen Mond. Bild
Eine Woche weiter nimmt er wieder zum Halbmond ab. Bild
Die 4. Woche darauf entwickelt er wieder das Sichelbild, bis er als schmale Sichel wieder verschwindet.

An unserem Standort sehen wir immer die selbe Seite des Mondes, denn er dreht sich genauso schnell um seine eigene Achse, wie er die Erde umläuft. Jaja, er mag uns einfach nicht aus den Augen verlieren! :zwink:
Unsere Erde dagegen dreht sich täglich um ihre eigene Achse, dies ist uns nur durch den Wechsel von Tag und Nacht bewusst.


Krafteinfluss von dem Mond!
TEXT wird noch weiter ergänzt!!!
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Svenson » 19. Jan 2012, 13:09

So Ihr Lieben, ich richte gerade die Mondgärtnerei ein, dazu fange ich aber mit den allgemeinen Bedeutungen und Abläufen an, den oben stehenden Text habe ich bis morgen Abend fertig gestellt, ist jetzt erst halbfertig.
Denke aber, dass alles um den Mond jetzt wichtig ist, damit Ihr einen Einstieg in das Mondgärtnern bekommt.
:good:
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Svenson » 19. Jan 2012, 14:10

Ik steh uffen Schlauch, wat meinste genau?
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Svenson » 19. Jan 2012, 14:45

Ach so meinste das.
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Billabong » 19. Jan 2012, 14:52

Allerdings irritiert mich (aber dafuer kannst du ja nix), dass es im Deutschen (und auch im Norwegischen) DER Mond und DIE Sonne heisst. Logischer waere andersrum. :1244:

Stimmt :good:

Wie ich lese, ist im Polnischen und im Hebräischen die Sonne wie bei uns weiblich und der Mond männlich.
Kann ich aber beides nicht, daher glaub ich es mal...

Im Französischen ist es zum Beispiel folgerichtig: La lune = die Mond, le soleil = der Sonne.
Die Italiener sehen das genauso: La luna, il sole
Die Spanier ebenfalls: La luna, el sol

Die Anglophonen haben ja erst mal keine Artikel, denen man das Geschlecht ansieht, also the, aber in dem alten Kinderlied The sun has got his hat on (Der Sonne hat seinen Hut auf :mrgreen: ) bemerkt man dann doch, dass auch für die Angelsachsen die Sonne männlich ist.

Grüßle
Billa :zwink:
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Hobbit » 19. Jan 2012, 14:53

Edelweiss, die Frage hab ich mir auch schon ein paar Mal gestellt. Vor allem, seit ich weiss, dass in den romanischen Sprachen der Mond weiblich und die Sonne männlich ist. Ich hab mir folgende Erklärung "zurechtgebastelt": im Süden ist die Sonne sehr heiss, manchmal zu heiss (Wüsten, Dürre, Trockenheit) und kann somit zum Feind werden. Daher wir die Sonne als männlich-aggressiv gesehen.
Im Norden hingegen sind die Menschen sehr auf die Sonne angewiesen, brauchen sie, damit Tiere, Pflanzen udn auch sie selber überleben können. Somit ist die Sonne als Lebensspenderin weiblich. Auch in der nordisch-germanischen Mythologie ist die Göttin Sunna/Sol eine weibliche Verkörperung der Sonne.
Operative Hektik ist ein Zeichen geistiger Windstille. (Josef Schmidt)
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon Svenson » 20. Jan 2012, 13:20

HINWEIS! Schaffe es heute eventuell doch nicht weiterzuschreiben, hier ist grad Chaos angesagt!
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Re: Rhythmus als Struktur! (Einleitung zum Verstehenlernen!)

Beitragvon sharimaus » 20. Jan 2012, 13:33

sehr interessante Gedankengänge habt ihr da,ich hab das noch nie hinterfragt....
vielleicht auch deswegen,weil ich die absolute Sonnenfrau bin,Sonne ist für mich Leben pur und Leben entsteht ja auch vorwiegend durch die Frau.
Was mich aber total interessiert ist der Rhythmus generell,man merkt es extrem,daß jeder Mensch so seinen eigenen Biorhyhtmus hat und der ist so grundverschieden und ändert sich auch im Laufe des Lebens.
Ich war mal der absolute Nachtvogel und mittlerweile bin ich so gegen 22 Uhr im Bett (hätt ich mir nieee gedacht,daß sich das so dreht.
Ganz blöd und Rhythmusunterbrechend find ich die Zeitumstellung im Winter und Sommer
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